GoBD-Spezial

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GoBD-Aktuell

Erfahren Sie mehr zum Thema GoBD in unseren aktuellen PSP-Artikeln.
Bei Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

22.12.16
Fiskus bittet künftig zur Kasse

Das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen hat kurz vor dem Jahreswechsel die „Absolution“ von Bundestag und Bundesrat erhalten. Hiernach soll der Steuerpflichtige zukünftig verpflichtet sein, digitale Grundaufzeichnungen nach vordefinierten technischen Vorgaben zu machen und auf einem Speichermedium unveränderbar zu sichern. Die Notwendigkeit eines neuen Gesetzes begründet das Bundesministerium der Finanzen (BMF) insbesondere damit, dass technische Manipulationen von Kassendaten im Rahmen der steuerlichen Außenprüfung – wenn überhaupt – nur mit einem hohen Aufwand feststellbar sind. Dieser Beitrag stellt die Neuregelung im Detail vor und soll aufzeigen, welche Änderungen sich nicht nur für bargeldintensive Branchen ergeben werden, welches Instrumentarium der Finanzverwaltung künftig zur Verfügung steht und welche Übergangsfristen gelten.

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24.11.16
Vom Steuerberater zum Tax Engineer

Die digitale Transformation wird alles verändern, auch das Berufsbild des Steuerberaters. Gerade die Verbindung zwischen Steuern und Informationstechnologie – als prominentes Beispiel seien die GoBD genannt – eröffnet eine Reihe neuer Beratungsfelder, die es dem Tax Engineer ermöglichen, hochqualifizierte Beratungsprodukte zu etablieren. Zugleich transformiert sich damit das Berufsbild des Steuerberaters in die digitale Welt, was nicht zuletzt die Attraktivität für Berufseinsteiger deutlich erhöhen dürfte. Der Tax Engineer arbeitet an der Schnittstelle zwischen Steuern und Informationstechnologie, versteht die digitalen Geschäftsmodelle, spricht die Sprache der IT, transformiert bestehende steuerliche Regelungen in die digitale Welt und wirkt mit an der Fortentwicklung des Steuerrechts. Dieser Fachbeitrag beleuchtet dazu fünf Thesen aus der Arbeitspraxis einer interdisziplinären Kanzlei.

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07.11.16
Fiskus bittet zur Kasse – Gesetzentwurf gegen Kassenmanipulationen geht in die nächste Runde

Zur Bekämpfung manipulierter Kassensysteme hatte der Gesetzgeber mit Datum vom 18. März 2016 den Referentenentwurf eines „Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ nebst dem Entwurf einer technischen Verordnung vorgelegt. Hiernach soll der Steuerpflichtige zukünftig verpflichtet sein, digitale Grundaufzeichnungen nach vordefinierten technischen Vorgaben aufzuzeichnen und auf einem Speichermedium unveränderbar zu sichern. Vor dem Hintergrund des bereits im Detail ausformulierten Gesetzesvorschlags war es umso erstaunlicher, dass der Bundesrat mit Stellungnahme vom 23. September 2016 die geplante gesetzliche Umsetzung als nicht geeignet ansieht, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Mit dem Gesetzentwurf werde kein fertig entwickeltes Verfahren vorgeschlagen, sondern lediglich allgemein gehaltene Anforderungen formuliert. Die Gegenäußerung der Bundesregierung ließ nicht lange auf sich warten. Mit Datum vom 12. Oktober 2016 verteidigte diese den ursprünglichen Gesetzentwurf. Dieser Fachbeitrag stellt die unterschiedlichen Sichtweisen gegenüber und soll dem Leser damit einen Überblick zum Stand des Gesetzgebungsverfahrens und möglichen Gesetzesänderungen geben.

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04.11.16
DSAG-Leitfaden: Empfehlungen zur Anwendung des Datenzugriffs (GoBD/GDPdU) durch die Finanzverwaltung

Der Arbeitskreis Steuern des DSAG e.V. widmet sich in enger Zusammenarbeit mit den Entwicklungsabteilungen der SAP der Erarbeitung von Lösungen zur Umsetzung der gesetzlichen Vorschriften zum Datenzugriff. Die DSAG-Empfehlungen wurden nun in der vierten Auflage veröffentlicht und basieren auf Analysen von Experten aus Mitgliedsfirmen der Bereiche IT, Steuern, Finanzen und Revision verschiedener Unternehmen. Ziel der Dokumentation ist es, Ratschläge von Mitgliedern für Mitglieder anzubieten, wie die Herausforderungen des digitalen Datenzugriffs praxisgerecht gemeistert werden können. Die Ausführungen sollen den Lesern eine Überprüfung der betrieblichen Umsetzung in SAP- und in ggf. vor- und/oder nachgelagerte DV-Systeme ermöglichen.

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04.08.16
Mobiles Scannen und Tax Compliance

Während die Digitalisierung von Papierbelegen durch stationäre Scanner im Unternehmen inzwischen nahezu einen Standardprozess darstellt, entstehen mit der Verbreitung mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets neue Anwendungsszenarien in diesem Kontext. Damit einhergehende Anwendungsfälle, wie das mobile Scannen von Papierbelegen werfen jedoch aus Sicht der Unternehmenspraxis die Frage auf, ob der fotografisch festgehaltene Beleg auch steuerlich anerkannt wird und letztlich die Vorgaben an eine Tax Compliance uneingeschränkt erfüllt werden. Dieser Beitrag widmet sich der Frage, inwieweit die in den GoBD konstatierten Anforderungen auf das mobile Scannen übertragbar sind.

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04.07.16
Der Fiskus ist auf die Kontrolle gekommen

Die Bedeutung innerbetrieblicher Kontrollen nimmt in den Augen der Finanzverwaltung augenscheinlich einen immer größeren Wert ein. Ob Tax Compliance-Systeme, die GoBD oder bei der Umsatzsteuer – überall werden innerbetriebliche Kontrollen gefordert, die im weiteren Verlauf nicht selten über das Wohl und Wehe der steuerlichen Beurteilung entscheiden sollen.

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04.07.16
Besteuerungsverfahren 2.0 – Bundesrat stimmt Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens zu

Version 1.4 (Update zur Zustimmung des Gesetzes durch den Bundesrat am 17. Juni 2016): Das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens reiht sich in die bisherigen Maßnahmen wie GoBD, elektronische Rechnung oder E-Bilanz ein und ist ein weiterer Baustein in Richtung Digitalisierung des Steuerrechts. Dieser PSP-Fachbeitrag in der Version 1.4 gibt einen Überblick zu den gesetzlichen Änderungen und wird im Fortgang des Gesetzgebungs- und Umsetzungsverfahrens laufend fortgeschrieben und aktualisiert.

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13.06.16
Vorgaben an ein Tax Compliance-System am Beispiel der Umsatzsteuer

Spätestens seit das BMF im Juli 2015 den Diskussionsentwurf für einen neuen Anwendungserlass zu § 153 AO vorgelegt hat, sind die Diskussionen um künftige Tax Compliance-Systeme in vollem Gange. Das BMF beschäftigt sich dabei mit der für die Praxis wichtigen Abgrenzung zwischen der Berichtigung nach § 153 AO und einer strafbefreienden Selbstanzeige nach § 371 AO. In diesem Fachbeitrag sollen die möglichen Vorgaben an ein Tax Compliance-System anhand der Umsatzsteuer dargestellt werden. Die umsatzsteuerlichen Vorgaben bieten sich insbesondere deshalb für eine beispielhafte Betrachtung an, weil die Abgrenzung zwischen einer Berichtigung nach § 153 AO und einer strafbefreienden Selbstanzeige in dieser Steuerart enorm an Bedeutung gewonnen hat.

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18.04.16
E(DI)-Rechnungen – Kontrollverfahren statt Mustervereinbarung

Aus umsatzsteuerlicher Sicht sind Papierrechnungen und elektronische Rechnungen seit dem 1. Juli 2011 gleichgestellt. Insbesondere die qualifizierte elektronische Signatur und das EDI-Verfahren sind seitdem keine zwingende Voraussetzung mehr, um auf Ebene des Rechnungs- bzw. Leistungsempfängers den Vorsteuerabzug aus elektronischen Rechnungen geltend zu machen. Einzige Voraussetzung für den elektronischen Rechnungsversand ist die Zustimmung des Empfängers, die nach herrschender Meinung auch stillschweigend (konkludent) erteilt werden kann.

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15.04.16
Die elektronische Rechnung - eine 360-Grad Analyse aus Compliance-Sicht

Beim Umgang mit elektronischen Rechnungen muss sich ein Unternehmen mit einer Vielzahl von Compliance-Fragestellungen auseinandersetzen. Ausgehend vom Prozess werden in diesem Leitfaden, der in Kooperation mit dem Verband elektronische Rechnung veröffentlicht worden ist, die wesentlichen Compliance-Aspekte und deren Umsetzung dargestellt. Die Umstellung auf die elektronische Rechnungsverarbeitung ermöglicht erhebliche Prozess- und Effizienzsteigerungen. Der Leitfaden soll aus diesem Grund Unternehmen dazu ermutigen, den Weg der digitalen Transformation zu beschreiten.

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14.04.16
EU-Compendium E-Invoicing and Retention

Während die meisten Unternehmen zumindest mit den jeweils nationalen Vorgaben zum elektronischen Rechnungsaustausch vertraut sind, war es in der Vergangenheit schwierig, sich einen Überblick über die Rechtslage in anderen europäischen Ländern zu verschaffen. Das „EU-Compendium E-Invoicing & Retention“ stellt erstmalig die regelmäßig wiederkehrenden Fragen und Antworten zu den umsatzsteuerlichen Mindestanforderungen an Rechnungen, zum Verarbeitungsprozess beim elektronischen Rechnungsversand sowie zur Speicherung und Aufbewahrung von Rechnungen für die 19 wichtigsten europäischen Länder übersichtlich dar.

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11.04.16
Mobile Capture: Scannen mit dem Smartphone

Mobile Capture bietet eine herausragende Gelegenheit, die Kommunikationsprozesse innerhalb von Unternehmen, aber auch zwischen den Unternehmen und ihren Kunden entscheidend zu vereinfachen und zu beschleunigen. In diesem Bitkom-Leitfaden werfen Experten des Bitkom Arbeitskreises Input- & E-Mail Management einen Blick auf die bereits realisierten Anwendungsbereiche des Mobile Capture. Dies soll es Unternehmen ermöglichen, sich ein Bild vom aktuellen Stand der Technik und den bereits im Einsatz befindlichen Systemen zu machen. Letztlich möge dies Anregungen liefern, wie die eigenen Geschäftsprozesse durch Mobile Capture unterstützt oder sogar komplett verändert werden können.

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21.03.16
Fiskus sagt Kassenmanipulation den Kampf an – Eine erste Analyse zum Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen

Im Kampf gegen manipulierte Kassensysteme will der Gesetzgeber nun ernst machen und hat hierzu mit Datum vom 18. März 2016 den Referentenentwurf eines „Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ vorgelegt. Hintergrund sind die in den letzten Jahren bekannt gewordenen Fälle manipulativer Eingriffe in Kassensysteme, die auch bereits Gegenstand von sowohl steuerrechtlicher als auch strafrechtlicher höchstrichterlicher Rechtsprechung waren. Die Notwendigkeit eines neuen Gesetzes begründet das Bundesministerium der Finanzen (BMF) insbesondere damit, dass technische Manipulationen von Kassendaten im Rahmen der steuerlichen Außenprüfung wenn überhaupt nur mit einem hohen Aufwand feststellbar sind. Die gesetzliche Neuregelung soll derartigen Manipulationen den Riegel vorschieben und dazu der Finanzverwaltung neue Prüfungsmöglichkeiten eröffnen. Hierzu soll der Steuerpflichtige nach § 146a Absatz 1 Satz 4 AO zukünftig verpflichtet sein, digitale Grundaufzeichnungen nach vordefinierten technischen Vorgaben aufzuzeichnen und auf einem Speichermedium unveränderbar zu sichern. Allerdings bergen die Maßnahmen ein nicht unerhebliches steuerliches und IT-technisches Konfliktpotenzial.

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16.02.16
Leitfaden: Outsourcing von dokumentenbezogenen Unternehmensprozessen

Die Implementierung von ECM-Lösungen stellt Unternehmen nicht selten vor große Herausforderungen. Prozesse müssen neu durchdacht und vereinfacht werden. Hardware muss neu beschafft werden. Oftmals verhindern der hohe Investitionsbedarf und der Aufwand eine Implementierung. Eine sinnvolle Alternative bieten in diesen Fällen häufig Dienstleister, die sich auf den Umgang, die Weiterverarbeitung und die Ablage von eingehenden Dokumenten spezialisiert haben. Der Bitkom-Leitfaden steht Unternehmen beim Outsourcing dokumentenbezogener Prozesse mit Expertenwissen und Praxistipps beratend zur Seite und zeigt die technischen, organisatorischen, vertraglichen und rechtlichen Aspekte auf, die es bei der Auslagerung von Routinetätigkeiten im ECM-Umfeld und der Dienstleisterauswahl zu beachten gilt.

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04.01.2016
E-Mails und GoBD: 10 Merksätze für die Unternehmenspraxis

Mit dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 14. November 2014 zur „ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)" erläutert die Finanzverwaltung, welche Vorgaben für IT-gestützte Buchführungsprozesse künftig gelten. Dabei wird wiederholt auf die Behandlung von E-Mails Bezug genommen. Die wichtigsten Anforderungen an E-Mails unter GoBD-Aspekten sind in den zehn Merksätzen „E-Mails und GoBD“ der Bitkom dargestellt, die in Kooperation mit dem Verband elektronische Rechnung (VeR) entstanden sind.

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22.10.15
Muster-Verfahrensdokumentation zur Belegabgabe

Die seit 1. Januar 2015 geltenden Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) fordern für zahlreiche Bereiche Verfahrensdokumentationen von den steuerpflichtigen Unternehmen. Das betrifft auch eine geordnete und sichere Belegablage, insbesondere dann, wenn die Buchführung nicht täglich oder zumindest nicht sehr zeitnah erfolgt. Denn dann kommt es besonders darauf an, wie das Unternehmen die Vollständigkeit, Ordnung und Unveränderbarkeit der Belege sichert und sie gegen Verlust schützt. Auf Initiative und in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Wirtschaftskammern und -verbänden hat die AWV eine Muster-Verfahrensdokumentation entwickelt, an der sich die Unternehmen orientieren können.

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19.10.15
Elektronische Archivierung und GoBD

Mit dem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 14. November 2014 zu den „Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (GoBD) beschreibt die Finanzverwaltung, welche Vorgaben für IT-gestützte Buchführungsprozesse künftig gelten. Dabei nehmen die Anforderungen an die Aufbewahrung einen breiten Raum ein. Die wichtigsten Anforderungen an die elektronische Archivierung unter GoBD-Aspekten sind in den zehn Merksätzen „Elektronische Archivierung und GoBD“ der Bitkom dargestellt, die in Kooperation mit dem Verband elektronische Rechnung (VeR) entstanden sind.

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06.10.15
E-Rechnung, GoBD und Tax-Compliance im Umfeld der Zentralregulierung

Die Zentralregulierung steht zusammengefasst für die Bündelung von Lieferantenrechnungen, die Bezahlung der gebündelten Rechnungen durch die Verbundgruppe in einem festgelegten Zahlungsrhythmus in einer Gesamtsumme pro Lieferant sowie die Beitreibung der Forderungen bei den teilnehmenden Verbundgruppenmitgliedern.

Da dem Konstrukt der Zentralregulierung regelmäßig auch Rechnungen zugrunde liegen, die den Vorsteuerabzug für die Mitglieder ermöglichen sollen, stellt sich die Frage, welche Anforderungen dabei an einen elektronischen Austausch von Rechnungen zu stellen und welche weiteren steuerlichen Vorgaben zu beachten sind. Neben den umsatzsteuerlichen Vorgaben treten aktuell Fragestellungen zu den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und zur Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) auf. Ausgehend von einem Grundfall, der sukzessive fortentwickelt wird, werden in diesem Fachbeitrag in der Praxis gängige Fallkonstellationen dargestellt, einer (umsatz-)steuerlichen Würdigung unterzogen werden und dabei die Frage geklärt, welche Dokumente oder Daten als Rechnung im umsatzsteuerlichen Sinne zu qualifizieren sind.

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29.09.15
GoBD-Checkliste für Dokumentenmanagement-Systeme

Eine DMS-Anwendung dient der Organisation und Koordination der Erstellung, Überarbeitung, Überwachung und Verteilung sowie der geordneten Aufbewahrung von Dokumenten und Informationen unterschiedlichster Art über ihren gesamten Lebenszyklus. Neben der Aufbewahrung für rein betriebliche Belange ist eine Vielzahl von Dokumenten aufgrund gesetzlicher Pflichten aufzubewahren. Dabei handelt es sich häufig um sogenannte steuerrelevante Dokumente oder Daten, die insbesondere zum Zwecke der Betriebsprüfung vorgehalten werden müssen. Die Vorgaben für die Aufbewahrung und Verfügbarmachung sind in gesetzlichen Grundlagen (AO, HGB, UStG) sowie insbesondere in den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) niedergelegt, welche spezielle Anforderungen an IT-gestützte Prozesse aus Sicht der Finanzverwaltung erheben.

Ausgehend von den Anforderungen der GoBD stellt die vom Arbeitskreis ECM-Compliance der Bitkom erarbeitete GoBD-Checkliste die sich daraus konkret ergebenden Anforderungen für ein DMS dar und gibt diverse Hilfestellungen, was es bei der Umsetzung innerhalb der Unternehmens-IT konkret zu beachten gilt. Die Checkliste richtet sich sowohl an die Hersteller von DMS-Anwendungen, als auch an Systemintegratoren sowie Anwender der entsprechenden Lösungen.

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04.08.15
Mobiles Scannen: GoBD- und umsatzsteuerkonform?

Die mobile Erfassung und Verarbeitung von Belegen ist auf dem Vormarsch. Dabei stellt sich zunehmend die Frage, inwieweit der fotografische Beleg steuerrechtlich und insbesondere umsatzsteuerrechtlich anerkannt wird. Den steuerrechtlichen Anker setzen aktuell die „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ (GoBD), die sich ausführlich mit der Erfassung von Papierdokumenten beschäftigen. Ob und unter welchen Voraussetzungen die mobile Ablichtung von Belegen GoBD- und damit umsatzsteuerkonform ist, illustriert dieser GoBD-Fachbeitrag zum Thema „Mobiles Scannen“.

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13.05.15
Der elektronische Rechnungsaustausch im Lichte der GoBD

Mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 wurden die umsatzsteuerlichen Vorgaben für den elektronischen Rechnungsaustausch neu gefasst. Im Ergebnis erfolgte damit eine Gleichstellung der elektronischen Rechnung mit der papierbasierten Rechnung, was auch dem Tenor des hierzu gesondert ergangenen BMF-Schreibens vom 2. Juli 2012 entspricht. Mit dem Schreiben vom 14. November 2014, den „Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)“, hat das BMF nun dargelegt, welche Vorgaben aus Sicht der Finanzverwaltung grundsätzlich an IT-gestützte Prozesse – zu denen auch der elektronische Rechnungsaustausch zählt – zu stellen sind. Dieser Beitrag illustriert wesentliche Aspekte der GoBD aus Sicht der Praxis und soll dazu beitragen, die Anforderungen der GoBD in Bezug auf den elektronischen Rechnungsaustausch umzusetzen.

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07.05.15
12 Regeln zum GoBD-konformen Austausch elektronischer Rechnungen

Mit der Änderung durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 wurde die elektronische Rechnung der Papierrechnung grundsätzlich gleichgestellt. Damit erfüllen elektronische Rechnungen uneingeschränkt die Vorgaben des Umsatzsteuergesetzes und berechtigen damit – bei Vorliegen der entsprechenden Pflichtangaben – insbesondere zum Vorsteuerabzug. Dies gilt unabhängig davon, in welchem Format (PDF, XML, EDIFACT etc.) der elektronische Rechnungsversand erfolgt. Welche Anforderungen die Finanzverwaltung grundsätzlich an den elektronischen Rechnungsaustausch stellt, ergibt sich aktuell aus den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (kurz GoBD). Die Unternehmenspraxis sollte sich dabei an 12 wichtigen Regeln orientieren.

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PSP-Leitfaden „Die GoBD in der Praxis“ (V2.2)